Gartenkiosk

Geschrieben von Arne Schulenberg. Veröffentlicht in Uncategorised

Der Gartenkiosk
Seit 2008 bietet die Stiftung in ihrem Kiosk Kaffee, Kuchen, Eis und Erfrischungsgetränke an.

Von Ostersonntag bis Ende Oktober wird dieser ehrenamtliche Service für die Besucher an jedem Sonn- und Feiertag von 14-18 Uhr angeboten.
Vielleicht haben Sie Spaß uns im Verkauf, in der Küche beim Kaffeekochen und Spülen oder mit Kuchen- und Tortenspenden zu unterstützen.
Ohne Kuchen gibt es natürlich auch keinen Verkauf, daher freuen wir uns immer über Kuchen- und Tortenspenden.

Ein paar der leckersten Kuchenrezepte unseres tollen Freiwilligen-Teams finden Sie in der neuen Ausgaben unserer Blütenpresse!

TBS / Teilbetrieb Stadtgrün und Stadtbildpflege

Geschrieben von Arne Schulenberg. Veröffentlicht in Uncategorised

Der Teilbetrieb Stadtgrün und Stadtbildpflege der TBS stellt sich vor

Die Technischen Betriebe Solingen sind ein moderner und wachsender Dienstleister im Konzern Klingenstadt Solingen. Unsere mehr als 500 Beschäftigten sorgen u. a. durch Abfallentsorgung, Straßenreinigung und Winterdienst für eine saubere Stadt, erzeugen im Müllheizkraftwerk Strom und Fernwärme, planen und unterhalten städtische Tiefbau- und Verkehrsinfrastrukturen, planen und bauen Kommunikationsnetze. Innerhalb der Technischen Betriebe kümmert sich der Teilbetrieb Stadtgrün und Stadtbildpflege, der im Wesentlichen aus dem ehemaligen Gartenamt der Stadt Solingen hervorgegangen ist, vor allem auch um die Planung und Pflege des Stadtgrüns und der kommunalen Friedhöfe.

In der Tradition des ehemaligen Gartenamtes gehört zu unseren kontinuierlichen Tätigkeitsfeldern die gartenarchitektonische Betreuung sowie die Pflege und Unterhaltung des Botanischen Gartens der Stadt Solingen. Hier sind regelmäßig Gärtner/-innen im Rahmen von 1,5 Vollzeitstellen vor Ort und werden bei Bedarf durch weitere Mitarbeiter/-innen unterstützt. Gemeinsam sorgen sie für gepflegte Rasenflächen und saubere Wege und kümmern sich um alle Flächen, die nicht durch die Stiftung gepflegt werden, wie z. B. den Heide-, Primel-, Stauden- und Irisgarten, die Teichanlage und ihre Nebenflächen, den Spielplatz und die Rahmenpflanzungen.

MähenBaumbeschnitt

Mit regelmäßigen Pflege- und Erziehungsschnitten verhelfen sie den vielen kleinen und großen Sträuchern zu schönen Blüten und gesundem Wachstum. Bei zu starkem Wachstum und altersbedingtem Ausfall ist unsere Baumpflegekolonne vor Ort, um die teils seltenen Bäume mit gezielten Maßnahmen solange wie möglich zu erhalten und die Verkehrssicherheit im Garten zu gewährleisten.

TropenhausEine Kernaufgabe unserer Gärtner/-innen ist die Pflege und Bewirtschaftung des denkmalgeschützten Tropenhauses. Durch Pflegeschnitt, Wässerung, Düngung und Belüftung bleibt das Schauhaus in seiner bei den Bürgern beliebten Pracht erhalten.

Naturgemäß und leider auch durch die klimatischen Veränderungen erkranken immer wieder schöne alte Bäume, wie zuletzt die Fichten an der Lesehalle. Hier stellt sich dann die Frage, welche Gehölze wir dort nachpflanzen oder ob sich aus den ursprünglichen Planungen des Botanischen Gartens möglicherweise Freiflächen ableiten lassen. Deshalb erarbeiten die Technischen Betriebe aktuell ein Baumkonzept, das zukünftig darüber Auskunft geben soll, welche Baumstandorte mit welchen Arten dauerhaft erhalten bleiben sollen, wo neue Standorte auf der Grundlage von historischen Fotos und Karten entwickelt bzw. welche Sichtachsen langfristig wiederhergestellt werden sollten. Hierbei werden wir tatkräftig durch Mitglieder der Stiftung unterstützt!

Regelmäßig sind die Auszubildenden der Technischen Betriebe im Botanischen Garten anzutreffen. Im Frühjahr 2020 reparieren sie die beiden Holzunterstände „Heidehaus“ und „Pilz“ und versehen sie mit einer fachmännischen Dachbegrünung.

HeidehausArbeitsfahrzeug

Die häufiger werdenden Starkregen hinterlassen auch an den Wegen im Botanischen Garten sichtbare Spuren. Derzeit arbeiten wir an einem Konzept, um in Zukunft das anfallende Regenwasser schneller von den Wegen und Plätzen abzuleiten, bevor es dort größere Schäden durch Ausspülungen anrichten kann. Ein großer Teil des Niederschlagswassers soll direkt in die Rasen- und Pflanzflächen geführt werden, dort versickern und so den Pflanzen wieder zugutekommen. Der Rest muss zügig über die Einläufe abgeleitet werden. Dazu haben die Technischen Betriebe im vergangenen Winter einen Teil der Einläufe vom Mischwasserkanal abgekoppelt und an den Regenwassersammler im Frankfurter Damm angeschlossen. Dies führte nicht zuletzt zu einer Entlastung der immer wieder überfluteten Hofschaft Eigen.

Mit Blick auf die Zukunft arbeiten wir derzeit zusammen mit der Stadtentwicklung und dem Stadtdienst Natur und Umwelt an dem Förderprojekt „Integriertes Stadtentwicklungskonzept Wald“ (ISEK Wald). Hier soll ein zukunftsfähiges Entwicklungskonzept entworfen werden, auf dessen Grundlage gezielt Maßnahmen innerhalb des Botanischen Gartens in das Förderprojekt integriert werden können.

Die rege Tätigkeit der Stiftung Botanischer Garten unterstützen wir nach Kräften. So zum Beispiel bei der Errichtung der E-Bike-Tanksäule im Mai 2019.

Stadtdienst Natur und Umwelt

Geschrieben von Arne Schulenberg. Veröffentlicht in Uncategorised

Stadtdienst Natur und Umwelt

„Unsere Aufgabe ist der Schutz, die Erhaltung und die Entwicklung der natürlichen Lebensgrundlagen in Solingen.“

Der Botanische Garten ist eine öffentliche Grünfläche und gehört zum Stadtdienst Natur und Umwelt. Die Stiftung Botanischer Garten e.V. hat für Teile des Botanischen Gartens eine Patenschaft übernommen. Seit über 20 Jahren besteht diese Patenschaft mit der Klingenstadt Solingen und ist einzigartig in der Region.

Wir, der Stadtdienst Natur und Umwelt, tragen maßgeblich dazu bei, in Solingen ein intaktes und gesundes Wohnumfeld zu entwickeln und zu sichern. Mensch und Umwelt stehen für uns dabei an erster Stelle. Die Lebensqualität und Gesundheit zu erhalten, indem wir Boden, Wasser und Luft vor Verunreinigungen schützen und so Natur, Landschaft und städtische Freiräume bewahren, ist unser oberstes Ziel. Die konkreten Aufgaben des Stadtdienstes Natur und Umwelt sind vielfältig und verfolgen sowohl den Vorsorge- als auch den Nachsorgegedanken. Das bedeutet, dass z.B. die Entwicklung von Pflegekonzepten für den Botanischen Garten oder anderen Flächen genauso dazu gehört, wie die Beseiti-gung von Mängeln. Der Stadtdienst Natur und Umwelt ist in vier Fachabteilungen gegliedert.

Die Fachabteilung Wald und Landschaft (67-2) ist für die Waldpflege der städtischen Wälder, den Holzverkauf, die Pflege der Eigenjagdbezirke und die Landschafts- und Biotoppflege zuständig.

Die Untere Umweltschutzbehörde für Wasser, Abfall und Immissionen (67-3) regelt die Genehmigung und Überwachung von betrieblichen Anlagen im Bereich Immissionen, Abfall und Abwasser. Sie kontrolliert den Umgang mit wassergefährdenden Stoffen, Umweltchemikalien, Kleinkläranlagen, Versickerungen, Gewässer und Grundwasser.

Zum Aufgabenbereich der Untere Bodenschutzbehörde/ Umweltplanung (67-4) gehören unter anderem der Umgang mit Altlasten, Grundwasserverunreinigungen, vorsorgender Bodenschutz, Umweltverträglichkeitsprüfungen, Kommunaler Klimaschutz, Lärmminderungs- und Luftreinhalteplanung.

Die Fachabteilung Grün- und Freiflächen/Untere Naturschutzbehörde (67-5) betreut die städtische Grün- und Freiflächen, Biotop- und Waldflächen, sowie Kleingärten. Sie ist zuständig für die Landschaftsplanung, den Baum- und Artenschutz, sowie den Naturschutz. Als diejenige Abteilung, mit der die Stiftung besonders intensiven Kontakt hat, wollen wir hier etwas näher auf unsere Mitarbeitenden und unsere Aufgaben eingehen. Hier arbeiten 9 engagierte Kolleginnen und Kollegen, darunter vier Landschaftsplanerinnen, eine Landschaftsökologin, eine Forstassessorin, ein Forstwirt und zwei Verwaltungsmitarbeiterinnen. (Stand: März 2020).

Die Untere Naturschutzbehörde bearbeitet beispielsweise die Solinger Baumschutzsatzung, mit ca. 800 gestellten Anträgen für Baumfällungen pro Jahr. Außerdem werden ca. 350 Bauanträge im Jahr ökologisch begleitet und für gefällte Bäume Ersatzpflanzungen festgesetzt oder Kompensationsmaßnahmen für Neuversiegelungen festgelegt. Bei Baumaßnahen wie Kanalarbeiten, Straßenausbau und Neubausiedlungen, überprüft die Untere Naturschutzbehörde die Planungen frühzeitig auf Auswirkungen auf Natur und Landschaft hin und entwickelt ggf. Alternativen, die beispielsweise weniger Flächenversiegelung bedeuten. Sie sorgt für die notwendigen, ökologischen Ausgleichsmaßnahmen.

Darüber hinaus spielen die Entwicklung der Schutzgebiete und der Schutz und die Förderung besonderer Tier- und Pflanzenarten eine wichtige Rolle in der täglichen Arbeit. Hier werden Maßnahmenkonzepte beauftragt und umgesetzt. Dazu werden auch Fördergelder beantragt oder Sponsoren gesucht. Der Botanische Garten gehört als städtische Grünfläche zu dieser Fachabteilung. Als Ansprechpartnerin für die Stiftung Botanischer Garten ist sie bei allen Fragen zu den Grünflächen der Anlage beteiligt. Zusammen mit anderen städtischen Abteilungen und der Stiftung Botanischer Garten wird an einer stetigen Weiterentwicklung des Botanischen Gartens gearbeitet.

Im Moment wird z.B. ein Pflanzkonzept für die Baumbepflanzung erstellt. Es geht aktuell aber auch darum, wie wir Starkregenereignissen begegnen können. Wie kann Regenwasser bei Starkregenereignissen geregelt abfließen, ohne Ausspülungen in Wegen oder andere Schäden zu verursachen. Die enge Zusammenarbeit mit den ehrenamtlich Engagierten der Stiftung ist dabei von besonderer Bedeu­tung.

Langer Tag der StadtNatur

Durch das große Engagement von ehrenamtlichen Naturschützerinnen und Naturschützern in Solingen, konnte der Lange Tag der StadtNatur auf die Beine gestellt werden. Er wurde im Jahr 2019 zum ersten Mal veranstaltet. Hauptort dieses Aktionstages, bei dem es um die Entdeckung der Natur in der Stadt, also vor der eigenen Haustür geht, ist der Botanische Garten. Der Erfolg des ersten Langen Tages der StadtNatur hat uns Ansporn gegeben, auch im Jahr 2020 einen Langen Tag der StadtNatur, mit dem Botanischen Garten als einer der Hauptorte, zu veranstalten.

Der Botanische Garten versorgt uns als „grüne Lunge“ mit Sauerstoff, bindet das Wasser, bietet Schatten bei Hitze, ist ein Ort für Entspannung und für verschiedene Veranstaltungen und wertet sein gesamtes Umfeld auf. Deshalb ist es so wichtig, ihn zu schützen und ihn für die Zukunft zu bewahren - Das machen wir für Solingen.

Blütenpresse

Geschrieben von Arne Schulenberg. Veröffentlicht in Uncategorised

Die gesammelten Ausgaben der Blütenpresse seit 2017:

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Die aktuellste Ausgabe 03/2019 der Blütenpresse zum Blättern:

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 Ausgabe 02/2019 der Blütenpresse:

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 Ausgabe 01/2019 der Blütenpresse:

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Ausgabe 02/2017 der Blütenpresse:

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 Ausgabe 01/2017 der Blütenpresse:

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Ergebnisse Katazome Workshop

Geschrieben von Arne Schulenberg. Veröffentlicht in Uncategorised

Ergebnisse Katazome Workshop 2019

Mitte Mai fand im Botanischen Garten ein zweitägiger Katazome-Workshop unter der Leitung von Ulrike Bogdan statt.

Katazome ist die japanische Variante des Blaudruck. Eine ungefährliche, leicht herzustellende Paste wird durch vorbereitete Schablonen aufgetragen. Nach dem Trocknen wird der Stoff in einer umweltfreundlichen Indigoküpe blau gefärbt. Die Muster, die mit der Paste bedeckt waren, setzen sich nach dem Auswaschen der Paste weiß ab. Indigo ist ein Pflanzenfarbstoff, der nicht in einem normalen ‚wir werfen alles ins Wasser und färben damit‘-Prozess verwendet werden kann, sondern bei dem der Farbstoff in einer so genannten Küpe umgewandelt werden muss. Die Fructose-Indigoküpe, die Frau Bogdan verwendet ist umweltfreundlich, weil sie kein amphibien- und reptilienschädigendes Hydrosulfit enthält, sondern tatsächliche Fructose (Fruchtzucker).

Der Kurs richtete sich an Anfängerinnen wie Fortgeschrittene im Indigofärben und sollte einen Einblick in diese alte ostasiatische Färbetechnik bieten, mit der man schöne, sich wiederholende Muster erzeugen kann. Anfängerinnen lernten ihre erste Indigoküpe selbst anzusetzen und fortgeschrittene Indigofärberinnen konnten mit der Fructose-Indigoküpe experimentieren.

Erforderlich war eine Freude am Experimentieren und Handarbeiten. Sehr kleine Schablonen konnten vor Ort selbst hergestellt werden, größere Schablonen bachte Frau Bogten mit. Die Teilnehmerinnen konnten ebenfalls eigene Schablonen mittlerer Größe mitbringen. Frau Bogdan brachte auch ein paar antike Schablonen aus Japan zur Anschauung mit und erzählte über die Katazomefärbungen in Japan.

Der Kurs war zweigeteilt, am ersten Tag wurden die Küpen in Gruppen von 2 – 3 Personen angesetzt. Danach wurde die Paste angerührt und aufgetragen. Während die Küpen abkühlten und die Muster trockneten, gab es eine Einführung in Katazome und seine Geschichte in Japan. In der zweiten Kurseinheit wurden die nun trockenen Muster in den Küpen gefärbt.

Die hier gezeigten Ergebnisse können sich durchaus sehen lassen.

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